Zusammenfassung Leadership VL1: Führung und Motiatonstheorien Was ist Führung? Führungskräſte können die Leistung ihrer Mitarbeitenden erhöhen. Die Aktiitäten von CEOs erklären 14% der Varianz in der Unternehmensleistung Ausserdem können 70% der Varianz des Engagements von Teams durch die Qualität der Führung erklärt werden. Ein charismatscher Führungsstl führt zu höherem affektien und normatien Commitment der Mitarbeitenden o Ein Laissez-faire Führungsstl führt zu geringerem affektien Commitment Destruktie Führung führt zu schlechterem Wohlbefinden, höherer Fluktuatonsneigung, höherem Widerstand, mehr kontraproduktiem Verhalten und geringerer individueller Produktiität der Mitarbeitenden. Abgrenzung Leader-Aufgaben und Management-Aufgaben «Managementähigkeiten werden eingesetzt, um Organisatonssysteme zu planen, aufzubauen und zu lenken, mit denen Missionen und Ziele erreicht werden können, während Führungsqualitäten dazu dienen, sich auf eine potenzielle Veränderung zu konzentrieren, indem sie die Richtung vorgeben, die Menschen ausrichten sowie zu motiieren und inspirieren» Führung angeboren oder gelernt? Gem. Studien sind 30% aller notwendigen Eigenschaſten einer erfolgreichen Führungsperson angeboren, der Rest ist gelernt. Direkte is. indirekte Führung Indirekte Führung kann über mehrere Wege erfolgreich angewandt werden (Bsp. SBB): Strategie (Beispiel SBB): Die SBB hat im Rahmen ihrer neuen Strategie 9 Ziele definiert, an welchen alle Aktiitäten der ganzen Organisaton gemessen werden. Anhand dieser neun Ziele wird gemessen, wie gut die neue Strategie funktoniert. Kultur (Beispiel Hilt): Aktie Kulturentwicklung seit 1984, die Kultur wurde ins Managementsystem integriert (Kultur, Strategie und HR-System), konsistentes Führungsverhalten, systematsches Monitoring von Kultur, Ressourcen, Identfikaton und Innovaton, Strategie 2020: Miteinbezug in der Führungsebene, Förderung des sense of ownership, empowerment und entrepreneurial spirit im Unternehmen. Struktur (Beispiel Swisscom): neues HR-System «HR Delivery Modell 2.0» ist teils klassisch und teils agil organisiert. Dadurch entstehen unterschiedliche Führungs- und Zusammenarbeitsmerkmale. Klassischer Bereich: schnelles und effizientes Standardgeschäſt wird ermöglicht, Führung ist effizienzorientert Agiler Bereich: «HR Delivery Circle» wird durch Squads (businessnahe, interdisziplinäre Teams und Chapters (Fachbereiche) in interdisziplinären Teams gearbeitet. Die Führung ist innovatonsorientert. Fazit «Was ist Führung?» Motiatonstheorien "Motiaton ist der Prozess, der die Intensität, Richtung und Persistenz der Anstrengung eines Individuums erklärt, um ein Ziel zu erreichen" Inhalts- is. Prozesstheorien Intrinsische is. Extrinsische Motiaton Arten ion Anreizen Inhaltstheorien: Bedürfnispyramide nach Masloi Inhaltstheorien: Theorie X und Y nach McGregor Inhaltstheorien: Zweifaktorentheorie nach Herzberg Inhaltstheorien: Oieriiew Prozesstheorien: Equity Theory nach Adams Prozesstheorien: Oieriiew Leistungsabhängige Vergütung Bsp.: Die ZKB zahlt ihren Mitarbeitenden durchschnitlich CHF 60'000 in Boni. o Seit 2014 steg der Gewinn der Bank um ca. 65%. Die Boni um ca. 148%! o So erhof sich die Bank, konkurrenzfähig und als Arbeitgeber atrakti zu bleiben. o Die Boni bindet sie an die an den Geschäſtserfolg, so steigen und sinken sie zusammen mit dem Gewinn. Definitonen Positie Wirkung von leistungsabhängiger Vergütung ist wissenschaſtlich belegt, vor allem, was Produktiitätssteigerung angeht. Probleme leistungsabhängiger Vergütung - Leistungsabhängige Vergütung hat einen negatien Effekt auf die intrinsische Motiaton Der Effekt wird noch stärker, wenn die Vergütung angekündigt ist. Leistungsabhängige mündliche Anerkennung hat jedoch einen positien Einfluss auf die intrinsische Motiaton. VL2: Klassische Führungstheorien Führungstheorien im Wandel 30er: Eigenschaſtsansätze Eigenschaſtstheorien heute Nach wie vor gehen viele Entscheidungsträger davon aus, dass Fähigkeit zur Führung angeboren ist. Führung ist aber zu einem grossen Teil lern- und trainierbar Bei der Personalauswahl von Führungskräſten kommen nach wie vor häufig Persönlichkeitsund Intelligenztests zum Einsatz. Deren prognostsche Güte ist aber bei komplexen Aufgaben wie einer Führungsrolle begrenzt Im Durchschnit werden grosse, körperlich starke Personen als kompetentere Führungspersönlichkeiten wahrgenommen (sie werden als "führungsähnlicher" angesehen) sowohl von männlichen als auch von weiblichen Beurteilern Stärkerer Effekt für männliche Führungskräſte in Abwesenheit zusätzlicher Informatonen "Halo"-Effekt: Menschen neigen dazu, von einem (beobachteten) Merkmal - z.B. einem starken Kiefer und scharfen Merkmalen - auf andere (nicht beobachtbare) Atribute zu schliessen - z.B. auf eine dominante, durchsetzungsfähige Persönlichkeit Big Fiie und Leadership Emergenz: Inwiefern man eigentlich eine Führungskraſt wird, wer wie natürlich eher Führungsaufgaben übernimmt Effektiität: Wie gut man sich als Führungskraſt macht, bspw. Mitarbeiterbefragungen, Anwesenheitsüberprüfung, wie hoch sind die Verkäufe usw. Was stellt diese Tabelle dar: - Korrelaton zwischen den Eigenschaſten und Leadership * bedeutet, dass das Resultat wissenschaſtlich signifikant ist (es ist wahrscheinlich, dass das Ergebnis nicht ein Zufall ist) Eigenschaſtsansätze 50er: Verhaltensansätze Ohio State Studien & Michigan State Studien «Welches ist das effektiste Führungsverhalten? Welches Führungsverhalten führt zum Erfolg?» Beide Führungsstle weisen moderat positie Zusammenhänge mit Team-/Unternehmensleistung auf Im Mitel weist Mitarbeiterorienterung stärkere Zusammenhänge mit weiteren Erfolgsindikatoren auf (u.a. Mitarbeitermotiaton, Zufriedenheit mit der Führungskraſt, wahrgenommene Effektiität der Führungskraſt) Mitarbeiterorienterung ist insbesondere deutlich stärker mit Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden verbunden als Aufgabenorienterung Aufgabenorientertes vs. beziehungsorientertes Führen 50er: Verhaltensansätze: Führungsgiter nach Blake und Morton Annahme des Führungsgiters: 9,9 ist die beste Führungsstrategie Beispiel 9,9 Leadership: Hilt "Care and Perform" "As a Hilt manager you have two main tasks: deliver business results and develop your people. To achieve the first, you need the second. Everything we do is always guided by the caring and performance-oriented culture." 50er: Verhaltensansätze: Zusammenfassung 60er & 70er: Situatie Ansätze Es gibt nicht den "einen richtgen Weg" zu führen Der am besten geeignete Führungsstl ist abhängig von u.a.: - Art der Aufgabe (einfach vs. komplex; Wichtgkeit) Zeitdruck und Zeitperspektie Kompetenzen und Mitarbeiter (absolut/relati) Details zur Umsetzung 60er & 70er: Reifegradmodell Annahme des Reifegradmodells: es gibt 4 Führungsstle, die in einer entsprechenden Situaton am effektisten sind. Praktsche Empfehlungen aus dem Reifegradmodell: - - Das Spektrum möglicher Führungsstle so weit wie möglich ausschöpfen Genaue Analyse der Mitarbeiterkompetenzen und -potentale Differenziertes Führungsverhalten: Führungskraſt soll alle 4 Führungsstle nebeneinander praktzieren und situatonsgerecht, d.h. in Abhängigkeit vom jeweiligen Reifegrad des Mitarbeiters einsetzen Analyse der Ursachen für den Qualifikatons- und Motiatonszustand der Mitarbeiter In die Mitarbeiterreife gezielt investeren, um umfassender delegieren zu können Transaktonale und transformatonale Führung Transaktonale Führung: - Was muss ich konkret machen, dass meine Aufgabe erledigt ist? Klares, aufgabenspezifisches Feedback Transformatonale Führung: - Arbeitende können das grosse Ganze sehen Sie wissen, dass sie einen wichtgen Beitrag leisten Sie verstehen ihren Wert für das Unternehmen Transaktonale Führung: Grundannahmen Konzentraton auf die klassische ziel- und aufgabenorienterte Führung (Management by Objecties, MbO) - Ziele klar definieren bzw. vereinbaren Systematsche Leistungsbeurteilung + Belohnung Zwei zentrale Führungsverhaltensweisen: - "Contgent reward": Belohnung in Abhängigkeit von Leistung/Zielerreichungsgrad "Management by Excepton": Delegaton - Eingreifen der Führungskraſt nur in Ausnahmefällen Grundannahme: Austausch basiert auf ratonaler Motiaton; Geführte erhalten für die Erledigung der Arbeit eine Belohnung; unabhängig von den Präferenzen der Mitarbeiter MbO: Vorteile und Grenzen OKR: Objectie and key results New Leadership school: transformatonale Führung Grundannahmen: - Transformatonale Führung ergänzt transaktonale Führung Transformatonale Führung beachtet emotonale Aspekte der Führungskräſte Transformatonale Führungskräſte verändern die Bedürfnisse und Präferenzen der Geführten Führen durch Inspiraton, Vision, Charisma Dimensionen transformatonaler Führung Vorbildhandeln: "Transformatonale Führungskräſte verhalten sich so, dass sie ihren Mitarbeitenden als Vorbilder dienen. Die Führungskräſte werden bewundert, respektert und ihnen wird vertraut. Die Mitarbeitenden identfizieren sich mit den Führungskräſten und möchten ihnen nacheifern." Inspirierende Motiaton: "Transformatonale Führungskräſte handeln so, dass sie ihr Umfeld motiieren und inspirieren, indem sie der Arbeit ihrer Mitarbeitenden Sinn und Herausforderungen geben. Der Teamgeist wird gestärkt. Es herrschen Begeisterung und Optmismus. Führungskräſte binden ihre Mitarbeitenden in die Vision einer atraktien Zukunſt ein; sie kommunizieren klare Erwartungen, die die Mitarbeitenden erreichen wollen, und zeigen gleichzeitg ihre eigene Verpflichtung zu den Zielen und der gemeinsamen Vision." - - Eine Vision ist eine Zukunſtsvorstellung, die man erreichen möchte. Der Ausdruck "Vision" zeigt, wohin man gehen möchte und wie es sein wird, wenn die Vision erreicht wurde. Das Wort stammt von dem lateinischen videre, d.h. "sehen", ab. Wegen ihrer fassbaren und direkten Eigenschaſt gibt die Vision der Zukunſt der Organisaton Form und Richtung. Sie hilſt auch Mitarbeitenden, Ziele zu formulieren, um die Organisaton näher an das heranzubringen, was sie sein möchte. Geistge Anregung: "Transformatonale Führungskräſte fördern die Anstrengungen ihrer Mitarbeitenden, innovati und kreati zu sein, indem sie Annahmen hinterfragen, Probleme neu definieren und alte Situatonen auf neue Weise angehen." Individuelle Beachtung: "Transformatonale Führungskräſte achten besonders auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden nach Erfolg und persönlicher Entwicklung, indem sie als Coach oder Mentor agieren. Die Mitarbeitenden und Kollegen werden dazu befähigt, sich schritweise zu ihrem vollen Potenzial zu entwickeln. Individuelle Fürsorge zeigt sich darin, dass neue Lernmöglichkeiten geschaffen und ein unterstützendes Umfeld gefördert wird." Transformatonale Führung und Leistung Transformatonale Führung steigert: - Mitarbeiterzufriedenheit & -motiaton Ratngs der Effektiität der Führungskraſt und der Arbeitsleistung Objektie Unternehmensleistung Augmentatons-Effekt: Transformatonale Führung hat zusätzlich zu transaktonaler Führung einen positien Einfluss auf die Leistungsmasse. Transformatonale Führung: Grenzen - Es gibt wenige charismatsche Führungskräſte/Visionäre Charisma, Inspiraton und intellektuelle Anregung sind nur bis zu einem gewissen Grad erlernbar Qualifikaton und Motiaton der Führungskräſte als Grenze Zeitaktor, v.a. bei der individuellen Beachtung Gefahren: - Übertriebenes Vertrauen und Optmismus können Führungskräſte blind für Gefahren machen Wunsch nach Anerkennung durch Führungskraſt behindert Kritk durch Mitarbeitende kann zu Abhängigkeit führen Bewunderung der Mitarbeitenden erzeugt Vorstellung, dass Führungskraſt unfehlbar ist Abhängigkeit von Führungskraſt behindert Entwicklung von erfolgreichem Nachwuchs VL3: Führung ion Teams Was ist ein Team Ein Team ist eine Einheit von Individuen, die - Gemeinsame Aufgaben erledigen Die Verantwortung für Ergebnisse teilen Sich selbst und auch von anderen als intakte Einheit betrachtet werden In einen oder mehrere soziale Kontexte eingebetet sind Beziehungsmanagement über organisatonale Grenzen hinweg betreiben Teamleistung Summe der individuellen Leistungen + Prozessgewinne – Prozessverluste = Teamleistung Input-Mediator-Output Modell Katzbach-Modell 1. Arbeitsgruppe: Keine gegenseitge Verantwortlichkeit; Austausch rein auſtragsbezogen; keine anspruchsvolle Leistungsanforderung; Treffen von Entscheidungen, die das einzelne Mitglied bei seiner Leistung innerhalb seines Verantwortungsbereichs unterstützen. 2. Pseudo-Team: Anspruchsvolle Leistungsanforderung oder -chance kann bestehen; Jedoch: fehlender Fokus und mangelndes Streben nach kollektier Leistung; Gesamtleistung ist geringer als das Potental der einzelnen Mitglieder. 3. Potenzielles Team: Anspruchsvolle Leistungsziele und Streben nach Verbesserung der Leistungskraſt; Jedoch: Notwendigkeit grösserer Klarheit über gemeinsames Anliegen, gemeinsame Leistungsziele und gemeinsamen Arbeitseinsatz; Noch keine Entwicklung gemeinschaſtlicher Verantwortlichkeit (Wir-Gefühl) 4. Echtes Team: Kleine Gruppe miteinander ergänzenden Fähigkeiten; gleicher Einsatz für gemeinsame Sache, gemeinsame Leistungsziele und gemeinsamen Arbeitseinsatz; gemeinschaſtliche Verantwortlichkeit und klares Wir-Gefühl 5. Hochleistungsteam: Erfüllen dieselben Bedingungen wie "echte Teams"; Mitglieder setzen sich jedoch darüber hinaus besonders stark für persönliche Entwicklung und Erfolg jedes einzelnen Mitglieds ein; Mitglieder entwickeln sehr starke Beziehungen zueinander und gewähren einander einen hohen Vertrauensvorschuss; Identfikaton & Lerneffekte, Begeisterung & Leidenschaſt sind sehr hoch Grundsätze für die Zusammenarbeit ion Hochleistungsteams Katzenbach und Smith haben sechs Grundsätze für erfolgreiche Teamarbeit entwickelt: - Eine kleine Anzahl Personen (>12) Sich ergänzende Fähigkeiten der Personen Vorhandensein eines teferen Sinns für die gemeinsame Sache Klar definierte, vereinbarte Leistungsziele Geteilte Arbeitseinsätze Wechselseitge Verantwortlichkeit & Vertrauen Führungskräſte müssen Teamplayer sein Modell ion Tuckman: Phasen der Teamentwicklung Modell ion Tuckman: Führungsunterstützung bei der Teamentwicklung Diiersität in Teams Teamführung beinhaltet Diversitäts-Management Es gibt zunehmend Diversität/Heterogenität in Teams (z.B. in Bezug auf Geschlecht, Alter, Natonalität etc.) Gründe für zunehmende Diversität u.a.: Globalisierung; Individuelle Mobilität und Rollenwechsel; Demografische Veränderungen Oberflächliche is. tefliegende Diiersität Teamzusammensetzung: Teamdiiersität <--> Leistungsfähigkeit Das Rätsel der Vielfalt: - - Eine Fülle wissenschaſtlicher Untersuchungen zeigt, dass die Beziehung zwischen Vielfalt und Teamleistung alles andere als eindeutg ist Eine Meta-Analyse ergab, dass demografische Vielfalt keinen Zusammenhang mit dem Zusammenhalt oder der Leistung von Teams hat Einige Untersuchungen haben ergeben, dass sich Alter und Betriebszugehörigkeit positi auf die Teamleistung auswirken, während Rasse/Ethnie, Geschlecht und Bildungsgrad die Beziehungskonflikte verstärken und mit einem niedrigeren Leistungsniveau verbunden sind Funktonale Vielfalt zeigt gemischte Auswirkungen, wobei einige Untersuchungen zeigen, dass sie Konflikte verstärkt und die Leistung verringert, während andere genau das Gegenteil zeigen Teamzusammensetzung: Informatonsierarbeitungstheorie Teamzusammensetzung: Theorie der sozialen Anziehung & Identtät Teamzusammensetzung: Chancen und Herausforderungen Teamzusammensetzung: Empfehlungen ion Führungskräſten Bewusstes Zusammenstellen diierser Teams: - Diverse Teams v.a. für komplexe Aufgaben nutzen, die Abkehr von Routnen erfordern Vermeidung von starken Faultlines Förderung einer gemeinsamen, übergeordneten Identtät: - Vermitlung der übergeordneten Gemeinsamkeiten (Firmenkultur und -identtät, etc.) Spezielle Teambuilding-Massnahmen Förderung informeller Kontakte Schaffung einer Diiersity- und Wertschätzungskultur: - Förderung von intensiven Diskussionen & Empathie, offenes Ansprechen von Unterschieden Teamprozesse Teamprozesse: Unterschiedliche Konflikt-Arten Konflikte und Teamleistung Folgen ungelöster Konflikte: Social Loafing Social Loafing: In Gruppenarbeiten stecken Menschen weniger Anstrengung in eine Aufgabe, als wenn sie die selbe Aufgabe alleine bearbeiten würden Social loafing ist stärker, wenn der individuelle Input wegen einem Motiatonsabfall nicht identfiziert werden kann. Dies führt zu einer geringeren Team Performance VL4: Operaties & Strategisches Personalmanagement Personalmanagement/Human Resources Management: Was sind HRM? Strategisches is. operaties HRM Personalrekruterung: Personalwerbung & Bewerberauswahl Personalrekruterung: Schwierigkeiten bei der Personalsuche Viele Unternehmen geben an, Probleme beim Finden von Top-Talenten zu haben. 82% der Fortune 500 Geschäſtsführer sind der Ansicht, dass ihre Unternehmen keine hochtalenterten Mitarbeiter rekrutert. Top-Talente sind mit zunehmender Komplexität des Aufgabenbereichs bis zu 800% effektier als durchschnitliche Mitarbeitende. Personalrekruterung: Person-Eniironment Fit Gütekriterien ion Verfahren bei der Personalauswahl Beispiel KI in der Personalauswahl Personalbeurteilung: Leistung & Leistungspotenziale Personalbeurteilung: BARS-Methode (behaiiorally anchored ratng scale) Personalentwicklung: Jack-Welch-Matrix (Was und Wie) Personalentwicklung: Entwicklung ion Kompetenzen Personalentwicklung: Kompetenzdimension nach Erpenbeck & ion Rosenstel Personalentwicklung: Grundkompetenzen nach Beck Personalentwicklung: Charakterisierung ion Instrumenten zur Personalentwicklung Personalfreisetzung: Ursachen Personalfreisetzung: Outplacement Personalfreisetzung: Beispiel Nokia 2011 brach das Mobilfunkgeschäſt von Nokia ein und das Unternehmen beschloss eine erneute Umstrukturierung, dies bedeutete die Entlassung von 18'000 Mitarbeitenden in 13 Ländern in den nächsten 2 Jahren Beispiel Nokia: das Resultat Massnahmen zur Verhinderung/Redukton eines direkten Personalabbaus Strategisches HRM Strategisches HRM: strategische Verankerung und Erfolgswirkung Strategisches HRM: Ableitungen aus der Unternehmensstrategie Strategisches HRM: zentrale Themenfelder Strategisches HRM: empirische Ergebnisse zur Erfolgswirkung Rollen des strategischen HRM: klassisches Modell nach Ulrich Hindernisse des strategischen HRM - Kurzfristger Fokus auf momentane Leistung Unfähigkeit des HR-Bereichs strategisch zu denken Mangel an Anerkennung von HR-Beiträgen Schwierigkeit HR-Ergebnisse zu messen Trends im Personalmanagement Demographischer Wandel: Karrieremanagement - Neue Karrieremuster Demographischer Wandel: Arbeitsmodelle - Atmende Lebensarbeitszeit Beispiel Arbeitszeitmodelle: BMW Gesundheitsmanagement Die Zahl psychischer Erkrankungen nehmen seit Jahren stetg zu. Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage hat sich deswegen in DE seit 1997 mehr als verdreifacht. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) BGM: Einflussfaktoren BGM: Interientonsebenen VL5: Führung ion Wandel Bedeutung ion organisatonalem Wandel: Mega-Trends als Treiber Kondrateff-Zyklen: Basisinnoiatonen als Auslöser ion Wandel Aktuelle Top-Anlässe für Change-Initatien: - Technologie: Digitalisierung; Automatsierung; neue IT-Systeme Produkt: neuartge Produkte; neue, ergänzende Dienstleistungen; neue Märkte Prozesse: Optmierungen; Integrity und Compliance Struktur: Standortwechsel/Verlagerungen; Unternehmens(ver-)käufe; Reorganisaton Kultur: Diversity; Nachhaltgkeit; New Work/Agile Management Bedeutung ion organisatonalem Wandel: wichtg, aber schwierig Ebenen ion Wandel: Schichtenmodell nach Krüger Ebenen ion Wandel: Eisberg-Problematk Formen ion Wandel: proakti is. reakti Formen ion Wandel: Inkrementell is. fundamental Fundamentaler Wandel: Beispiel Amazon Führung ion Wandel: 3-Phasen-Modell nach Lewin Führung ion Wandel: 8 Fallen nach Koter Führung ion Wandel: 8 Stufen für den Wandel nach Koter Beispiel: Change Management bei Henkel Umgang mit Widerstand: Widerstand gegen Wandel Umgang mit Widerstand: Quellen Umgang mit Widerstand: zeitliche Perspektie Umgang mit Widerstand: Strategien nach Koter & Schlesinger VL6: Unternehmenskultur Wie Kultur nicht aussehen sollte, ein Beispiel Unternehmenskultur: Definiton Definiton nach Schein Die 3 Kulturebenen nach Schein Unternehmenskultur: Kulturinhalte Bedeutung ion Unternehmenskultur Funktonen der Unternehmenskultur Probleme starker Unternehmenskultur Landeskultur: Herausforderungen für internatonale Unternehmen - Die Landeskultur kann als eine Ebene der Unternehmenskultur betrachtet werden – natonale Kulturen haben ihre eigenen Grundannahmen, Werte und Artefakte Passung der Werte zwischen (Teilen) der Organisaton und Landeskultur (aber: grosse Variabilität innerhalb der Kulturen) Auswahl der Mitarbeitenden unter Beachtung der Wertesysteme Einfluss der Landeskultur auf die Unternehmenskultur Kulturdimensionen nach Hofstede: Hofstedes Studien Brauchen wir Führungskräſte? - Führungskräſte verdienen etwa das 3x von Mitarbeitenden und machen häufig ca. 33% der Lohnsumme aus Machtkonzentraton führt zu fehlenden Kontrollmechanismen und realitätsfernen Entscheidungen Mehrere Entscheidungsebenen verzögern Abläufe und behindern Innovatonen Geringe Entscheidungsbefugnisse für Mitarbeitende mindern Motiaton und Engagement Agile organisatonale Strukturen «Eine agile Organisatonsstruktur ist ein flaches, nicht-hierarchisches System von Betriebsabläufen, das mehr Flexibilität im Geschäſtsbetrieb ermöglicht und schnell auf Veränderungen im Marktumfeld reagiert. Eine solche Organisatonsstruktur zeichnet sich durch schnelle Aktiitätszyklen beim Lernen und bei der Entscheidungsfindung, Kundenorienterung, offene Kommunikaton und ein Netzwerk autonomer Teams aus.» Agile Strukturen: Holokrate - Teams anstelle von Abteilungen und Bereichen bilden selbstorganisierte Organisatonen Richtlinien werden gemeinschaſtlich festgelegt und kontnuierlich angepasst. Mitarbeitende entscheiden, wie Teams gebildet werden und wie sie agieren sollen Führungsverantwortung bezieht sich auf Rollen, nicht auf Einzelpersonen Mitarbeitende haben wichtge Rollen in verschiedenen Teams, und die Führungsverantwortung wechselt schnell Holocracy: Beispiel Zappos - Zappos ist für seinen ausgezeichneten Kundenservice bekannt Nach Übernahme durch Amazon (2009) wuchs Zappos rapide Steigende Unternehmensgrösse und Zentralisierung verlangsamten den Umgang mit Kundenbedürfnissen 2014 wurde «Holacracy» eingeführt, was Mitarbeitenden erlaubt schnell, flexibel & unabhängig von der Unternehmensgrösse auf Kundenbedürfnisse einzugehen
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