Kapitel und Seitenzahl Zusammenfassung Kommentar Paul, Albert, Müller und Leer sind alle 17 Jahre alt und waren alle in derselben Klasse. Kapitel 1 S.7- S.24 Der Ich-Erzähler Paul Bäumer liegt mit seiner Kompanie neun Kilometer hinter der Front. Paul gehört mit Albert Kropp, Müller und Leer, die zuvor in dieselbe Schulklasse gegangen sind, Schlosser Tjaden und der Torfstecher Haie Westhus, beide neunzehn, sowie der Bauer und Familienvater Detering, zur Gruppe des vierzigjährigen kriegserfahrenen Stanislaus Katczinsky, genannt Kat. Sie, die zweite Kompanie freuten sich über die doppelte Ration Essen und Tabak, da nur achtzig von hundertfünfzig Mann von einem Kampfeinsatz zurückgekehrt sind. Sie erfahren, dass Kemmrich wegen eines Oberschenkeldurchschusses im St. Joseph liegt und beschliessen ihn am Nachmittag zu besuchen. Ihr Klassenlehrer Kantorek hat sie dazu gedrängt als, Freiwillige in den Krieg zu gehen. Sie besuchen ihr Mitschüler Franz Kemmerich im Lazarett, welcher sein Bein amputiert bekam, es aber noch nicht weiss. Jedoch glauben sie, dass er bald sterben wird und wollen ihm noch seine wertvollen Stiefel abknöpfen, doch er gab sie nicht her. Kapitel 2 S. 23- S.35 Behm, einer ihrer Klassenkameraden war einer der ersten der starb Paul erklärt, dass die Alten, die nun im Krieg sind, schon alle ein Leben mit Kinder, frau Beruf haben und der Krieg nur eine Unterbrechung dieses Lebens ist, aber sie, die Jungen, erklärt Paul waren noch nicht so richtig mit Eltern und Schule einige auch eine Freundin, im Leben verankert und wussten alle gar nicht, wie es für sie, nach dem Krieg weitergehen soll. Paul erzählt, dass sie im Heidelager, eine zehnwöchige Ausbildung hatten, in der das System und der Drill an die Stelle von selbständigem Denken und Freiheit gerückt sind. Paul wurde Kropp, Müller, Kemmrich und noch mit friesischem Fischer, Bauern, Arbeitern und Handwerkern zur neunten Korporalschaft, die der Unteroffizier Himmelstoss führte. Paul sagt jedoch, dass es notwendig war, sie so hart, misstrauisch, mitleidlos, rachsüchtig und roh (abgestumpft) zumachen, denn ansonsten, wären sie im Schützengraben verrückt geworden. Sie gingen noch mal Kemmerich besuchen, den nun wusste, dass ihm ein Bein amputiert wurde und die Hoffnung gesund zu werden verloren hat. Außerdem gibt er Paul die Schnürschuhe für Müller mit. Paul bleibt bei Franz bis es verstirbt. Kapitel 3 S. 36- S. 48 Die gefallenen Kameraden der Kompanie werden durch neue Leute ersetzt, die Kat hält ihnen einen zum Teil jünger sind als Paul. Paul berichtet, dass Kat ein Überlebens Künstler ist Vortrag über, wie und in den brenzligsten Situationen auch immer essen für sie findet. Macht die Menschen verändere und wie Tjaden berichtet strahlend, dass Himmelstoss unterwegs nach hier, an die Front die Hierarchien beim ist. Tjaden litt am meisten unter Himmelstoss während der Ausbildung, Militär dem weswegen er und andere den Ausbilder am letzten Abend verprügelt haben. Vorschub leisten. Kapitel 4 S.49 – S. 69 Kapitel 5 S. 70- S. 89 Kapitel 6 S. 90- S.123 Pauls Kompanie muss zum Schanzenbauen an die Front, sollen aber, am Nächsten Tag noch vor dem Sonnenaufgang wieder abgeholt werden. Paul schildert, wie sich sein Körper an der Front instinktiv auf Gefahr einstellt und Kat ist davon überzeugt, dass es diese Nacht noch Krach gibt. Als sie schon vor Sonnenaufgang fertig waren mit Schanzenbauen legen sie sich hin, doch sie wurden wach von Raketen und Schüsse in ihrer Nähe und krochen weg. Sie konnten die grauenhaften Schreie von den Pferden hören, die weiter weg unter Beschuss geraten sind. Als sie sich auf den Rückweg zu den Lastwagen machen, die sie ins Barackenlager zurückbringen sollen, hatte Kat ein ungutes Gefühl und er soll recht behalten, denn nur wenig später wird die Kompanie angegriffen. Sie suchen Deckung zwischen den Gräberhügeln eines Friedhofs vor den Geschossen und Gasgranaten, doch fünf Männer sterben trotzdem. Nach einer Stunde haben sie die Lastwagen erreicht, die sie ins Barackenlager zurückbringen sollen. Himmeslstoss ist Gestern angekommen. Er soll bei der Ausbildung ein paar junge Rekruten zu hart rangenommen haben und ohne, dass er es wusste, war ein Sohn des Regierungspräsidenten dabei, dafür muss er nun an der Front büssen. Paul und seine Freunde versuchen, sich vorzustellen wie ihr Leben aussehen würde, wenn nun plötzlich Frieden wäre und stellten fest, dass sie kein Leben haben, in das sie zurückkehren können, keinen Beruf, keine Familie. Nach dem, was sie an der Front erlebt haben, scheint es ihnen ein geregeltes Leben mit Schule und Universität absurd und sie fühlten sich als Verlierer des Krieges. Himmelstoss kommt auf Paul und seine Freunde zu und setzt mit erschrecken fest, dass sie nicht mehr seinen Befehlen folgenleisten, allen voran Tjaden. Himmelstoss meldet dies, wodurch Tjaden drei Tage Mittelarrest bekommt und Kropp ein Tag, weil er Tjaden verteidigt hat. Es macht ihnen jedoch nicht aus, da Mittelarest angenehm ist. Der Mittelarst befindet sich in einem früheren Hühnerstall, wo sie auch Besucher empfangen können. Paul und seine Freunde gingen sie schon nach einer Stunde besuchen und spielten mit ihnen. In der Nacht stehlen Paul und Kat eine Gans und braten sie in einem verdunkelten Schuppen, was noch übrigbleibt bringen sie Tjaden und Kropp. Da eine Offensive erwartet wird muss Paul und seine Kompanie zwei Tage früher an die Front als sonst. Während mehreren Tagen muss die Kompanie an der Front unter Artilleriebeschuss ausharren. Sie leiden zusätzlich an einer Ratenblage. Schliesslich geraten sie in einer Nacht unter Beschuss. Am Morgen kann immer noch kein Essen zu ihnen herangeschafft werden und sie Hungern. Der Unterstand von Pauls Kompanie ist immer noch ganz und isst einer der wenigen tiefen Stollen, die es noch gibt. Jemand bringt ein Brot zu ihnen da es drei Leuten doch noch geglückt ist nachts durchzukommen, um Essen zu holen. Alles bringt die Soldaten an ihre physischen und psychischen Grenzen, einen müssen sie sogar fest binden da er um sich schlägt und abhauen will. Plötzlich hörten die vielen Einschläge aus und sie gingen aus den Gräben. Nun ist der Angriff da. Sie konnten erkennen, dass es die Französen waren, die so schon so langen bombardiert haben. Im grauenhaften Kampf von Mann gegen Mann werden die Linien verteidigt. In einer schlaflosen Nacht erklärt Paul, dass er und seine Generation im Krieg die Bindung an das Leben und sich selbst verloren habe. In den nächsten Tagen wechseln sich massive Angriffe und Gegenangriffe ab, wobei viele Soldaten fallen und oft wegen des anhaltenden Trommelfeuers nicht geborgen oder beerdig werden können. Oft suchen sie nach schreienden Verwundeten, können sie aber oft nicht finden. Als es ruhiger wurde machte sich die Kompanien auf die suche nach noch zu brauchendem oder wertvollem, auf dem Schlachtfeld. Es gibt wieder Angriffe und Gegenangriffe und der Nachschub für die Kompanie besteht aus jungen, unvorbereiteten Rekruten. Es kam zu vielen Toten. Himmelstoss bekam einen Streifschuss ab. Haie Westhus hat einen aufgerissenen Rücken, weswegen er stirbt. Als sie endlich ins Lager zurückkamen war die 2. Kompanie, Pauls Kompanie nur noch 32 Mann groß statt 150. Kapitel 7 S.124 bis S.166 Die zweite Kompanie wird weiter zurückverlegt als sonst, in ein Feldrekrutendepot, wo sie neu zusammengestellt werden. Himmelstoss entschuldigt sich bei Paul und seinen Freunden, die die Entschuldigung annehmen. Als sie Abend am Schwimmen waren, kamen drei Französinnen an ihnen vorbei. Sie einigen sich, dass sie (die Jungs) heute Nacht in ihr Haus kommen, wenn sie von den Posten nicht gesehen werden können, um Brot, Zigaretten und Leberwurst gegen Sex auszutauschen. Paul erhält 17 Tage Heimaturlaub (3 davon Reisetage) und bevor er an die Front zurückkehrt muss er noch zum Kursus im Heidelager. Paul wäre lieber erst in 8 Tagen gefahren, denn so lange wären sie noch hier und hier ist es schön. Als er zuhause ankommt, kommt ihm alles sehr schwer vor es ist irgendwie alles sehr schwierig für ihn: Seine ältere Schwester und seine kranke Mutter, die so froh sind, dass er unverletzt nach Hause gekommen ist und trotzdem kommt ihm irgenwie alles Fremd vor und er kann sich nicht richtig Zuhause einfinden. Anders war es beim Urlaub vor einem Jahr, wo er gut Zuhause recht kam. Pauls Familie war eher einer arme Familie. Seine Mutter will wissen, ob es sehr schlimm an der Front war. Doch Paul kann und will ihr nicht sagen wie grauenhaft es war, denn seine Mutter hatte Vorstellungen von Krieg, die weit entfernt von der Wircklichkeit waren. Seine Schwester sagt, Paul, dasss ihr Mutter schon ein paar Monate im Bett liegt und das sie wahrschienlich wieder Krebs hat. Paul geht zum Bezirkskommando, um sich anzumelden, als er zurückkommt nervt ihn ein lästiger Major. Paul geht in die Dorfbeitzt etwas trinken und trifft im Dorf alte Bekannte, wie sein Deutschlehrer. Alle wollen wissen wie es an der Front ist. Er geht nach Hause Alles war anders beim Urlaub vor einem Jahr, wo er noch gut Zuhause recht kam, den Krieg hat ihn stark verändert. Paul hat nicht ein sehr gutes Verhältniss zu seinem Vater Paul besucht seinen früheren Klassenkameraden Mittelstaedt, in der Kaserne. Paul erfährt von ihm, dass Kantorek als Landsturmmann eingezogen wurde, wodurch Mittelstaedt nun sein Vorgesetzteer ist, der ihm seine Schikanen zurückzahlt. In der Kaserne trifft er auch Boettcher, ihr Schulportier. Paul wahrt Mittelstaedt, dass Kantorek durch all seine Schikanen von Ihm, ihm sein Examen versauen kann. Dich Mittelstaedt ist dies egal. Ein paar Tage später geht Paul noch zu Kemmerichs Mutter, der er versichern musste, dass ihr Sohn gestorben ist, ohne zu leiden. Sie wollte es jedoch nicht sofort glauben, denn Paul will ihr nicht sagen, wie qualvoll er gestorben ist. In der letzten Nacht bevor Pauls Abreisse verbrachte seine Mutter die ganze Nacht neben ihm. Der Abschied fiel beiden sehr schwer. Paul sagt sich, dass er nie in den Urlaub hätte fahren dürfen. Kapitel 8 S.167- S.176 Paul muss noch einmal ins Heidelager, nach seinem Urlaub, wo sich gleich nebenan noch ein russisches Gefangenschaftslager befindet, indem die Gefangenen unter erbärmlichen Bedingungen leben. Paul gibt den Gefangenen von dem Wenigen ab, das er hat und in ihm entsteht die Hoffnung, dass die Menschlichkeit den Krieg überlebt hat. Am letzten Sonntag vor der Abfahrt zurück an die Front bekommt er Besuch von seinem Vater und seiner ältesten Schwester. Er vernimmt, dass sein Mutter nun wirklich Krebs hat und schon im Luisenhospittal auf ihre Operation wartet. Die Operation wird teuer und sein Vater muss wahrscheinlich viele Überstunden machen, um sie zu bezahlen.
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