Volkswirtschaftslehre – Grundlagen
Lernziele:
Verstehen, was Volkswirtschaftslehre bedeutet
Die drei Wirtschaftssektoren unterscheiden können
Angebot und Nachfrage erklären können
Was ist Volkswirtschaftslehre?
Volkswirtschaftslehre (VWL) ist die Wissenschaft von der Bewirtschaftung knapper Ressourcen.
Sie untersucht, wie Menschen, Unternehmen und der Staat Entscheidungen treffen, um Bedürfnisse zu
befriedigen.
Zentrale Themen sind: Produktion, Konsum, Handel, Arbeitslosigkeit, Inflation und wirtschaftliches
Wachstum.
Die drei Wirtschaftssektoren:
Primärer Sektor – Rohstoffgewinnung
→ z. B. Landwirtschaft, Fischerei, Forstwirtschaft
Sekundärer Sektor – Verarbeitung
→ z. B. Industrie, Handwerk, Bau
Tertiärer Sektor – Dienstleistungen
→ z. B. Handel, Tourismus, Bildung, Gesundheit
Angebot und Nachfrage:
Das Marktgleichgewicht entsteht, wenn Angebot und Nachfrage übereinstimmen.
Ein niedriger Preis erhöht meist die Nachfrage, ein hoher Preis das Angebot.
Beispiel:
Wenn Brot sehr billig ist, kaufen viele Menschen – aber Bäcker verdienen weniger und produzieren möglicherweise weniger.
Steigt der Preis, verkaufen sie mehr, aber es kaufen weniger Leute. Der Gleichgewichtspreis liegt dazwischen.
Fragen zur Wiederholung:
Was untersucht die Volkswirtschaftslehre?
Welche drei Wirtschaftssektoren gibt es?
Was passiert, wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot?