Grundlagen Zellen Größe Innenleben ca. 1µm Nukleotide & DNA —> Einfache Struktur Einfache Eukaryotische Zelle ca. 6µm Mehr Elemente (Zellkern) —> Strukturiert Bakterie Menschliche Zelle 20 - 40µm Noch mehr Elemente —> Strukturiert Zentrale Dogma Genom Eukaryotisches Genom: - Ein oder Mehrere Chromosomensätze - Lineare Chromosomen - Kern DNA, Mitochondrien DNA, Chloroplasten DNA - Mehrere ORIs - Centromere und Telomere Prokaryotisches Genom - Ein zirkuläres Chromosom - Zirkuläre, extrachromosomale Plasmide - Operons: funktionell verwandte Gene hintereinander geschalten - Ein ORI Vergleich: Gene Introns Intergenische Sequenz Bakterien Relativ kurz Keine Kurz Niedere Eukaryoten Relativ kurz Wenig kurze Kurz Höhere Eukaryoten Relativ lang Viele lange Lang DNA-Replikation DNA-Struktur Nukleotidbasen: Purine (Bizyklisch) Adenin (A) Pyrimidine (monozyklisch) Thymin (T) in DNA Guanin (G) Basenpaarung Uracil (U) in RNA 2 Fach über Wassersto brückenbindungen Cytosin (C) 3 Fach über Wassersto brückenbindungen Allgemein: - Thymin — Adenin und Cytosin — Guanin - CG Gehalt bestimmt die Schmelztemperatur und die Stabilität - Starke Variation im Mengenverhältnis zwischen TA und CG —> Chara ’sche Regel DNA-Doppelhelix: - Doppelstrang aus 2 Antiparallel zueinander laufende Einzelstränge - Windet sich in Helix —> große / kleine Furche (Verschiebung Rückgrat nach unten) - Rückgrat = Kovalente Bindungen (stark) zwischen Zucker & Phosphat - Strangpaarung = Wassersto br cken und van-der-Waals-Kr fte (schwach) DNA-Polymerase DNA-Synthese durch DNA-Polymerisation: - Vom 5’ zum 3’ Ende laufend —> Energie kommt vom eingebauten Nukleotid - Polymerase-DNA-Komplex durch β-Clamp stabilisiet - DNA-Polymerase lll bindet Nukleotid am 3’Ende —> Abspaltung 2 Phosphat DNA-Replikation SSB-Proteine halten Stränge geö net & getrennt DNA-Pol lll synthetisiert DNA am „leading Strang“ Komplex durch β-Clamp stabilisiert To p o i s o m e r a s e ö net DNA-Stränge Helikase entwindet DNA Kontinuierliche Synt. = Leading Strang Primase synthetis. RNA-Primer, sonst kann DNA-Pol nicht starten DNA-Pol lll Diskontinuierliche Synthese = Lagging Strang DNa-Pol l hydrolysiert RNA-Primer, ersetzt ihn durch DNA und Ligase schließt Lücken zwischen Okazaki-Fragmenten ff ff ff ff ü ä ff Replikationsursprung: Prokaryoten: - Eine Ori Region —> beginn Initiation - Während Elongation geht DNA-Synthese bidirektional voran Eukaryoten: - Mehre Ori Regionen —> beginn Initiation - Während Elongation tre en 2 „Gabeln“ aufeinander —> verbinden sich - Schwerer Chromatiden aber weiterhin am Centromer verbunden Besonderheiten Eukaryoten Problem: - In Säugerkörperzellen gehen 1.000 bis 10.000 bp pro Replikaitonsrunde verloren - In Keim- und Stammzellen müssen Chromosomenenden erhalten bleiben Lösung: - Lineare Eukaryotische Chromosomen haben an jedem ende ein Telomer - Telomere = komplex aus telomerischer DNA-Sequenz und den gebundenen Proteinen - Telomerstruktur schütz das Ende von Chromosomen Telomerase: - Besitzt relevante Transcripase-Enzymaktivität (Transkription von RNA nach DNA) - Enthält ein RNA-Template zur Verlängerung des 3’-Endes - Die RNA ist komplementär zur Telomer-DNA-Sequenz Aufbau: - Telomerische Sequenz besteht aus Hexanukleotid- / Heptanukleotid-Wiederholungen - Ende ca. 12-16 16 Nukleotide langer Einzelstrang (durch Entfernung RNA-Primer) ff DNA-Schäden & DNA-Reparatur Schäden vs. Mutation Schäden Mutation Änderung der DNA-Struktur Erbliche Änderung der DNA-Sequenz Spontan oder Induziert Entsteht aus nicht / falsch reparierten DNA-Schäden Kann erkannt & Repariert werden Kann nicht erkannt & nicht Repariert werden Replikationsfehler und deren Reparatur = Basensubstitution durch Fehlpaarung aufgrund einer Wobble-Paarung (C-A, T-G, G-A) Proofreading: - Scann der DNA, während Replikation, nach falschen Nukleotiden - Enzym des Proteinkomplexes (Exonuklease) schneidet falschen Nukleotid heraus - Pol lll fügt richtiges Nukleotid ein und setzt Replikation fort Mismatch-Reparatur: - MutS scannt DNA nach einem Mismatch und bindet dieses - Rekrutiert MutH & MutL, die einen “nick“ erzeuget - Falsche Base kann so einfach von Exonuklease herausgeschnitten werden - DNA-Pol lll fügt Lücke mit richtigem Nukleotid DNA-Schäden: Depurinierung: — Häufigster spontaner DNA-Schaden - w rmelabile N-glykosidische Bindung zwischen Purinbase und Zucker bricht - Guanin bricht ab und es entsteht eine apurinische Stelle - AP-Stelle - Spontan: N-gykonische Bindungen Wärmeinstabiel (besonders Guanin betro en) - Induziert: durch z.B. A atoxin das sich an Blase bindet Desanimierung: - C —> U kann erkannt werden, da U in DNA nicht vorkommt - 5-Mecyl-C —> T schwer erkennbar und führt häu g zu Mutationen Oxidative Schäden: - Superoxidradikale oder H2O2, die bei vielen Reaktionen als Nebenprodukt anfallen, k nnen Basen besch digen!oxidative Basenmodi kationen - z.B: 8-Oxo-Desoxyguanidin (h u gster Oxidativer DNA-Schaden) Methylierung: - durch S-Adenosylmethionin (SAM) Strahleninduzierte Schäden: - Durch Ionisierende Strahlung / Radioaktivität - Folgen: Doppelstrang-, Chromosomenbrüche, Deletionen (fehlen einer Nukleotidsequenz) Pyrimidindimere: - Durch UV-Strahlung - Folgen: Cyclobutanring, 6-4 Photoprodukt —> Stoppt Replikation öä ä fl ä fi fi ff Reparaturmechanismen: Fehlerfreie Reparatur: Direkte Reperatur: (DR) - Direkte Erkennung und Reparatur von Basenmodi kationen - z.B. methyliertes Guanin Basenexzisionsreparatur: (BER) - DNA-Glykosilase entdeckt modi zierte Base und spaltet N-glykosidische Bindung - AP-Exonuklease erzeugt „nick“, DNA-Pol l füllt & Ligase verschließt Lücke - z.B. Uracil oder 8-Oxo-Desoxyguanidin Nukleotidexzisions-Reparatur: (NER) - Erkennt defekte DNA-Struktur, anschließend Entfetnung Nukleotiden & Neusynthese > Aktiviert durch Deformation der Doppelhelix > Endonuklease erzeugt zwei Einzelstrangbrüche („nicks“) > Helikase entwindet dsDNA, Pol I synthetisiert neuen Strang und ligase schließt Lücke Postreplikative Rekombinations-Reparatur: (PRR) = homologe Rekombination Fehlerhafte Reparatur: Nonhomologous end joining: (NHEJ) - Repariert Doppelstrangbürcke - Rekombination zwei auseinander gebrochenen Stränge —> Risiko von Verlusten Transl sionssynthese: (TLS) - Transl sionspolymerasen syntetisieren über geschädigte Basen „bulky lesions" hinweg - Häu ges einsetzen von Adenin —> entstehen von Mutigeren möglich - Hohe Fehlerquote Zusammenfassung: Schaden Reperatur DR fi ää Induziert Spontan BER NER PRR TLS NHEJ Depurinierung JA JA Oxidative Schäden JA JA Desanimierung JA JA Methylierung JA JA Einzelstrangburch JA JA Doppelstrangbruch JA Pyrimidindimere JA Bulky lesions JA fi fi Genmutationen Beispiele: - Phenylketonurie - Anormales H moglobin Somatische vs. Keimbahnmutation: Somatische Mutationen Mutation in Soma —> erblich für teilende Zellen —> keine Weiterabe nächste Generation Keimbahn Mutation: Mutation in Keimbahn —> Weitergabe an nächste Generation —> Mutation in allen Zellen Mutationen: Genom-Mutation: - Durch Defekte im Spindelapperat - Polyploidie (Vervielfachung von Chromosomensatz) - Aneuploidie ( nderung Anzahl von Choromosomen) Chromosomen-Mutation: - Durch DNA-Brüche und bei Fehlern in der Replikation - Konsequenzen: Deletionen & Insertionen (Indels), Inversion, Translokationen Punktmutationen - Transition — Zwischen Purinen oder Pyrimidinen - Transversion — Zwischen Purin & Pyrimidin oder Pyrimidin & Purin - = Stille, Missens, Nonsens & Frameshift Mutation Begrifflichkeit: - Deletion — Nukleotidsequenz / ein Teil bis hin zum gesamten Chromosom fehlt - Insertion — Einbau von Zusätzlichen Nukleotiden / DNA-Sequenzen - Inversion — Chromosomaler Abschnitt ist dabei um 180° gedreht Ä ä Transkription Typen der RNA in Eukaryoten: Funktion RNA-Pol mRNA Massanger RNA: Dient als Informationsträger (Kopie von DNA), der aus Zellkern transportiert wird. —> Zwischenstufe bei Herstellung von Protein RNA-Pol ll tRNA Transfer RNA: RNA-Pol lll Hilfsmolek l bei Proteinbiosynthese, dass eine Aminosäure aufnimmt & transport zum Ribosom rRNA Ribosomal RNA: Die rRNA beein usst Struktur & Funktion der Ribosomen RNA-Pol l Transkriptions Ablauf: Allgemein: - Initiation (RNA-Polymerase bindet an Promotor & beginnt mit Entspiralisierung der DNA) - Elongation (RNA-Pol. bewegt sich 3’—> 5’ DNA-Matrizenstrang entlang & erzeugt RNA-Transkript) - Termination (RNA-Polymerase erreicht Terminationsstelle —> RNA-Transkript verlässt Matrize) Initiation: Echericha Coli Mensch - Sigmafaktor (σ) erkennt & bindet im o enen Komplex - Komplizierter - Allgemeine & spezi sche mit RNA-Polymerase an Promotor der DNA - Promotorsequenz: -35, -10 Sequenz & +1 Terminationsfaktoren Nötig (Transkripitionsstartpunkt) - Vor Elongation, verlässt Sigmafaktor RNA-Polymerase Elongation: Echericha Coli Mensch - Etwa 17 Basenpaare in Transkriptionsblase entwunden - Transkription Exons & Introns - Etwa 8 Basenpaar lange RNA-DNA-Helix - Introns entfernt, Exons zusam- - Hohe Prozessivität - Stoppt nach Fehleinbau —> Proofreading mengespleißt (RNA-Speißeln) - 5’Ende — 5’-Cap-Gruppe - 3’Ende — Poly(A)-Schwanz Termination: Echericha Coli Mensch ρ (rho)-unabh ngige Termination: - Haarnadelstruktur (7-9 Uridine) —> Polymerasestopp - U-reiche Region destabilisiert DNA-RNA-Hybrid —> Zerfällt - Torpedo Modell - Allosterisches Modell ρ (rho)-abh ngige Termination: - Roh bindet an rut-Seqeunz auf mRNA - Roh bewegt sich nach 3’-Richtung - Roh trennt RNA-DNA-Hybrid ü ä ä fl fi ff RNA-Prozzesierung & der Genetische Code Modi kation der mRNA: Kotranskriptionale Modifikationen in Eukaryoten: - Exons & Introns codierender DNA werden transkribiert —> Prä-mRNA - Spleißen —> Introns entfernt Exons zusammengespeißelt werden (snRNA beteiligt) - Alternatives Spleißen —> durch Spleißen entstehen verschiedne mRNAs Polyadenylierung: - Polyadenylierungssignal (AAUAAA) erkannt, Endonuklease schneidet Strang nach 20n. - PolyA-Polymerase fügt 80-200 Adeninnukleotide am 3’-Ende an = PolyA Schwanz - Höhere mRNA Stabilität und Translationse zienz - Kleine nucleäre Ribonucleoproteinpartikel → snRNPs binden an 5‘ und 3‘ Spleißstelle - Durch die Bindung der snRNPs werden weitere Proteine rekrutiert —> Spleißosom Capping: - Am 5’-Ende - Höhere mRNA Stabilität und Translationse zienz - 7-Methylguanosin 5’-5'-triphosphat - Wichtig bei Initiation der Translation - Die carboxyterminale Dom ne (CTD) der RNA-Pol ll: - Alle Vorgänge geschehen auf einmal - Repetitive Heptamersequenz ist bis zu 7 mal l nger als RNA-Pol II - Bindet Faktoren f r Capping, Splicing und Polyadenylierung —> Cotranscirptopnal Dechi rierung des Codes: 1966 — Der kanonische genetische Code: - Unterschiedliche Codons für Aminosäuren (20 Aminosäuren Aber 64 Codons —> Degeneriert) - Die ersten beiden Positionen determinieren die Codonspezi tät stärker als letzte Spezielle Codons: - Startcodon — AUG (Met - Eukaryoten & fMet - Prokaryoten) - Stoppcodons — UAG; UAA; UGA Offener Leseramen: - In einer Zufallssequenz erscheint etwa alle 20 (3/64) Trippelst ein Stoppcodon - 50 und mehr Codons ohne Stopp bezeichnet man als o enen Leserahmen - Die Nukleotide eines Gens, die Codons bilden, die Aminosäuren spezi zieren tRNAs - Unbeladene tRNA — tRNAAla & Beladene tRNA mit Aminoacyl-tRNAs — z.B. Alanin … - 10-15% zellulärer RNA ist tRNA - Aminosäuren werden an 3’-Ende angehängt - Jede Aminosäure hat eine spezi sche Aminoacyl-tRNA- Synthetase —> richtige Einau der AS durch Bindungsspezi tät Aminoacyl-tRNA-Synthetase „Wooble - Base“: - Ein Codon erkannt (C — G, A — U) - Zwei Codons erkennt (U — G & A, G — C & U) - Drei Codons erkennt (Inosin — A, U & C) Cricks „Wobble“-Hypothese: - Ersten beiden Basen im Codon bilden (starke) Paarungen & tragen zur Spezi t t bei - Die erste Base im ANTI-Codon bestimmt wie viele Codons erkannt werden - Mind. 32 tRNAs werden zur Translation aller 61 Codons ben tigt (31 AS + 1 Initiation) fiff ü ä fi ffi äfi ff fiö fi fi ä Ribosom: - Für Bindung der tRNAs gibt es drei stellen (E, P & A) Prokaryoten: - Größere Einheit = 50s (5s + 23s rRNA) - Kleinere Einheit = 30s (16s rRNA) 70s gesamt Eukaryoten: - Größere Einheit = 60s (5.8s + 5s + 28s rRNA) - Kleinere Einheit = 40s (18s rRNA) 80s gesamt Translation Allgemein: Positionen im Ribosom: - A = Aminoacyl „Dekodierzentrum“ - P = Peptidyl - E = Exit Wechselwirkung mit mRNACodon und tRNA-Anticodon Initiation: Prokaryoten - 16s RNA bindet an Shine-Dalgarno-Sequenz - tRNA bindet erstes AUG - 30s Untereinheit bindet an Initationsfaktor - 50s UE bindet an 30s —> 70s Initiationskomplex Eukaryoten - „Scannen“ erstes AUG nach 5’-Cap - 60s bindet an 40s UE —> 80s Initiationskomplex Shine-Dalgarno-Sequenz (Erkannt von 16s rRNA —> Basenpaarung —> nach ca. 10 Nuckleotiede kommt Startcodon) Startcodon = AUG Erste Aminosäure fMET Erste Aminosäure MET Initiationsfaktoren IF 1, 2, 3 —> binden an 30s Untereinheit Initiationsfaktoren eIF3, eIF4A - eIF4G Elongation: Prokaryoten - EF-Tu liefert neue tRNA — Energie durch GTP-Spaltung - EF-Ts berät EF-Tu wieder mit GTP - Bildung einer Peptidbindung zwischen den AS - Katalysiert durch die Peptidyltransferase - EF-G bewegt mRNA & daran gebundene tRNA um Codon Eukaryoten Ähnlich Prokaryoten —> GTP-Verbrauch Elongationsfaktoren EF-TU, EF-G & EF-Ts Elongationsfaktoren eEF1a, eEF1y & eEF-2 Termination: Prokaryoten - Release Factor bindet an Stoppcodon in A-Stelle (RF-1 = UAG, UAA — RF-2 = UGA, UAA — RF-3) - Hydrolytische Abspaltung der Peptitkette aus P-Stelle - "Ribosomal Recycling Factor" (RRF) katalysiert Zerfall in zwei Untereinheiten und Freisetzung der tRNAs ü Eukaryoten Ein Release Factor (eRF) f r drei Stoppcodons Posttranslationale Modi kationen: Funktion Acetylierung Histonmodi kationen —> Marker an Histonschwänzen Methylierung Histonmodi kationen —> Marker an Histonschwänzen Phosphorlierung - Aktivit tssteuerung von Enzymen - Durch Proteinkinasen Ubiquitinilierung - Festigung Ubiquitin an Protein welches abgebaut werden sol - Protein wird nun von Proteasom erkann - Proteasom löst Ubiquitin und hydrolysiert Protein Weitere Begriffe: Heterochromatin: dicht gepackt, Transkription unaktiv Echromatin: locker gepackt, Transkription zugänglich ä fi fi t l Regulation der Genexpression Grundlagen: Regulation der Genexpression: - Regulation v. Sto wechselwegen: > Allosterische Regulation — Regulation der Enzymaktivit t > Regulation der Transkription — Regulation der Enzymkonzentration = Zentrale Rolle - Dynamische Anpassung an wechselnde Nährsto e & Umweltbedingungen - Zelldi erenzierung in Wirtszellen - Ökonomieprinzip (Proteinsynthese teurer/schnell; Transkription günstig/langsam) —> Regulation der Transkription nimmt zentrale Rolle ein Prinzipien der Transkriptionsregulation: „Trans“-Komponente bindet immer an „Cis“-Komponente „Trans“-Komponente = in der Regel Proteine - Repressor —> Durch Bindung wird Transkription blockiert - Aktivator —> Durch Bindung wird Transkription stimuliert „Cis“-Komponente = DNA - Operator / Repressor-Bindestelle - Aktivator-Bindestelle / Enhancer / Upstream Activating Sequence (UAS) Transkriptionskontrolle in Bakterien: - Aktivator bindet an Aktivator-Bindestelle —> Transkription - Repressor an Operatorsequenz —> keine Transkription Proteine: - Regulatorproteine: Schalten die Transkription spezi scher Gene an- & aus - Sensorproteine: für spezi sche Umweltbedingungen, Nährsto e, … - Manchmal sind beide Funktionen in einem Protein vereint (z.B. Allosterische E ektoren) Allosterische E ektoren: - Induktor (fördert Transkription durch Repressor-Hemmung / Aktivator-Aktivierung) - Corepressor (hemmen Transkription durch Repressor-Aktivierung) Escherichia coli: Bakterielles Operon: - Promotor: De nition Transkriptionsstartpunkt & Bindung σ-RNA-Polymerase-Komplex - Regulatorische Sequenz: Aktivatorbindestelle & Repressorbindestelle - Transkriptionseinheit: Oft polycistronisch — mehrere Gene auf einem Transkript Regulation des trp-Operons: trp-Repressor bindet in Gegenwart von Tryptophan (trp) an Operon und hemmt Transkription. Ohne trp keine Bindung —> Aktivierung lac-Operon: - Kodiert f r 3 Gene: > lacZ — β-Galaktosidasee > lacY — Lactose-Permease > lacA — Thiogalactosidtransacetylase - Abwesenheit von Laktose & Anwesenheit von Glucose —> lacI Repressor bindet an Operator (Unterdr ckung der Transkription) - Eintritt von Laktose in Zelle —> Umwandlung in Allolactose —> Bindet Repressor —> Inaktivierung von diesem —> Expression der lac-Gene ff ü fi ff ff fi ü ff fi ä ff ff - Positive Kontrolle Wenig Glucose —> cAMP / CRP Komplex bindet an Promotor —> Bildung Polymerase —> Transkription des lac-Operons > Viel Glucose —> niedriges cAMP Level —> Kein Bindung an Promotor durch cAMP —> Verringerung der Transkription des lac-Operons Übersicht: > SOS-Antwort - Genomweite Zellreaktion auf schwere DNA-Sch den - SOS-Regulon: 15 regulatorisch verkn pfte Operons - Kontrolle durch LexA-Repressor Abfolge: - Kontrolle - Einzelstr ngige DNA—> Bindung RecA; RecA wird zur Protease (Aktivierung) - RecA spaltet LexA - Entfernung d. Repressor auf gesamten Genom - Transkiption verschiedener DNA- Reparaturgene Mensch: Regulation auf verschiedenen Ebenen möglich: - Chromatin-Remodeling: Euchromatin / Heterochromatin - Transkriptionskontrolle: > Kontrolle durch Initiation (Komplex, TATA Box, allgemeine- & spezi sche Transkripitonsfaktoren) > DNA-Bindedomänen (Homeodom ne, Zink nger-Dom ne, Leucin-Zipper, Helix-Loop-Helix) - Kontraskriptionale Modi kation - Translationskontrolle: Regulation der RNAs - Posttranslationale Modi kationen - Stabilit t d. Proteine ä ä fifi ä ü fi ää fi Genom & DNA-Verpackung Genome Genome und ihre Größen: - Menschliches Genom hat haploiden Chromosomensatz > im Menschen liegt diese Information “zweifach” vor > diploider Chromosomensatz (2 x 22 Autosomen & 2 x 1 Gonosom) - Die Größenordnung der Genome in “Basenpaaren “ (von Virus bis Mensch) > 1 nt - 1 bp - 1 kbp - 1 Mbp - 1 Gbp - Eukaryoten haben alle ähnlich viele Gene - Große Varianz in den Genomgrößen vielzelliger Organismen - Genomgrößen: E. coli 4,6 Mbp - Mycoplasma genitalium 580 kbp Gene: - Eukaryoten haben alle ähnlich viele Gene - Anzahl von protein-codierenden Genen: E. coli ~4300 (Prokaryot!) <—> Wirbeltiere ~20.000 | P anzen ~30.000 - Kompakte Gene bei Prokaryoten = 1 Gen / 1000 bp - Gen-Anzahl variiert also wenig in vielzelligen Organismen - Genomgrößen variieren dagegen → viele Introns und intergenische Bereiche - 1 % des menschlichen Genom kodiert für Proteine Transposons Definition: - Was sind Transposons oder sogenannte “springende Gene”? > codierende DNA-Sequenzen, die innerhalb der DNA ihren Standort wechseln können > kann man sich am Besten als generische “Viren” vorstellen - Wo ndet man solche Transposons > in allen Organismen (Prokaryoten & Eukaryoten) > auf der DNA Arten: Es gibt 2 Arten der Vermehrung von Transposons: - Retrotransposons (“RNA-Transposons”) > Copy & Paste Mechanismus —> RNA-Intermediat —> Reverse Transkriptase > machen ~42% des menschlichen Genoms aus - DNA-Transposons > Cut & Paste Mechanismus —> DNA-Intermediat > machen ~3% des menschlichen Genoms aus Anteile im menschlichen Genom: - ~45 % des menschlichen Genoms besteht aus Transposons - LINE-1 hat mit 17% den größten Anteil (Autonomes Retrotransposon) - Alu-Repeats (> 10% - Nicht-autonomes Retrotransposon) - Alle 20 Generationen gibt es 1 neue Alu oder LINE-1-Insertion - alle anderen Transposons sind komplett inaktiv - Große Genome wie Arabidopsis thaliana sind groß, weil sie viele Transposons haben fi fl DNA-Verpackung — Nukleosomen Genome und ihre Größen: - Nukleosom ist die Einheit des Histonkomplexes mit der darum spiralig 2x gewundenen DNA-Kette - Verpackungsproblem: 2 m DNA in diploider Zelle - Eukaryotische DNA durch Nukleosomen verpackt: > Nukleosom-Kern besteht aus Histonen (2x 4 verschiedene) & DNA wickelt sich 2x > Posttranslationale Modi zierung an den N-termini der Histone reguliert den Verpackungsgrad der Nukleosome (zB. Acetylierung, Methylierung) > Verpackungsgrad während Mitose/Meiose stark (Chromosomen kondensiert & sichtbar) Verpackung bestimmt die Genregulation: - Euchromatin: Locker gepackt, zugänglich für Transkription - Heterochromatin: dicht gepackt und transkriptionell inaktiv - Der Verpackungsgrad bestimmt die Genregulation (=Epigenetik) - Epigenetik = erblich genetische Modi kation ohne Änderung der DNA-Sequenz - X-Inaktivierung: > Beispiel für das Abschalten eines ganzen Chromosoms (Gendosis soll ausgeglichen sein) > Während frühen Embryonalentwicklung wird in jeder Zelle ein X-Chromosom zu Heterochromatin und so dauerhaft inaktiviert fi fi Vererbung Mendel Mendel in seiner Zeit: - Gregor Mendel, *1822, 1884, in einfachen Verhältnissen geboren - wurde später Mönch, um sich seinen Studien widmen zu können - Charles Darwin & Lehre der “blending inheritance” (=irreversible Vermischung der Erbanlagen) - Konstanz (Mendel) <—> Variabilität (Darwin) - Nutzte Erbsen als experiment System mit reinbringen Linien & kontrollierter Kreuzung - Wahrnehmung & Wiederentdeckung von Mendel Anfang 1900 & Benennung Gesetze Vererbung mit dem Wissen von heute: - Wichtige Begri e: > homozygot (gleiche Allee) und heterozygot (verschiedene Allee) > Lokus — Allele eines Gens oder eines Genorts (DNA Lokus) > dominant und rezessiv (nur in diploiden Lebewesen relevant) - Die drei Mendelschen Regeln: 1. Uniformitätsregel - 2. Spaltungsregel - 3. Unabhängigkeitsregel (Nur wenn die Gene für die zwei Eigenschaften auf verschiedenen Chromosomen liegen) Erbgänge Mendelschen Erbgänge: - = monogenetischer Erbgang (=Krankheiten, die durch Mutation in einem Gen ausgelöst werden) —> die Allele, die Phänotyp bestimmen, liegen alle an einem Lokus/Gen - Unterscheidung dominant — rezessiv und autosomal — gonosomal ist anhand von Familienstammbäumen möglich Beispiele: - Phenylketonurie (autosomal rezessiv) - Mukoviszidose (autosomal rezessiv) - Chorea Huntington (autosomal dominant) - Rot‐Gr n Blindheit (X‐chromosomal rezessiv) Erbgänge Analysieren: - autosomal: Krankheit betri t Geschlechter gleichermaßen / Verteilung ist ausgewogen - gonosomal: Falls die Krankheit hauptsächlich Männer oder Frauen betri t - dominant: betro ene Person mind. 1 kranken Elternteil - jeder Generation eine krank - rezessiv: betro ene Person (homozygot) muss keinen kranken Elternteil haben Beyond Mendel — Quantitative Phänotypen Abweichung von idealisierten Mendelschen Erbg ngen: - Mendelschen Erbgänge = Idealisierung, Wahrheit liegt zwischen “Schwarz” & “Weiß” - unvollständig dominant/intermediär: weiß+rot = rosa - Ko-Dominant: 2 Allele eines Gens wirken sich gleich stark auf den Phänotyp aus - Pleiotropie: Gen/Allel beein usst mehrere Phänotypen (schrumpelig & süße Erbse oder PKU) - Epistase: Interaktion Allelen / Gene , E ekt Allel an Lokus 1 abhängig von Allel Lokus 2 —> Ein Gen beein usst die Ausprägung eines anderen Gens Quantitativer Phänotyp - Summe der E ekte von Allelen an mehreren Loci/Genen führt zu kontinuierlichen Verteilung eines Phänotyps (auch ohne Ein uss von Umwelt oder anderen komplexen Vorgängen) - Ausprägung Merkmale variiert stark, —> keine Einteilung in klar abgrenzbare Klassen - die verschiedenen Ausprägungen können gemessen werden - z. B. Körpergröße, Gewicht, etc. ü ffffff ff fl ✝︎ ff fl fffl ä ff Komplexer Phänotyp - Viele Phänotypen sind komplex —> quantitative Phänotypen mit vielen Allelen (polygen), Umweltein üssen, Umwelt-Gen-Interaktionen und Gen+Gen Interaktionen (=Epistase) - Vererbung ist Kontinuum an Ein üssen von Mendelscher bis polygener Vererbung mit unterschiedliche großem Ein uss nicht-genetischer Faktoren (=Umwelt) fl fl fl fiff üä fiä Genkartierung und Rekombinante DNA Genkartierung Meiose mit unabhängigen Loci: - Wenn die Gene f r zwei Ph notypen auf dem gleichen Chromosom liegen sind sie gekoppelt und werden nicht unabh ngig vererbt (= Unabh ngigkeitsregel gilt nicht) Rekombination: - Rekombination Meiose l, homologe Chromosomen sich überkreuzen (= Crossing over) —> Häu gkeit Meiose ll: je 2 mal 50-x% — x% - Genetische Karte: > H u gkeit Rekombinanten und damit die genetische Distanz wird in Centimorgan (=%Rekombinanten) gemessen > Diese Kopplung wurde zuerst von Thomas Morgan in Drosophila festgestellt und war entscheidend Chromosomen als Tr ger der Gene zu etablieren > Durch gezieltes Kreuzen verschiedener Mutanten konnte man Genkarten erstellen Genetische Marker: - DNA Mutationen k nnen durch Zufall (=genetische Drift) in einer Population h u g werden —> DNA Polymorphismen - Mittels PCR & Elektrophorese kann man so Polymorphismen “sichtbar” machen - Werden als genetischer Fingerabdruck f r Forensik & Vaterschaftsanalyse eingesetzt - Polymorphismen kann man als genetischen Marker nutzen und kartieren - So können auch Krankheitsallele katiert werden - Nachweisbare Allele (z.B. mit PCR), die h u g in der Population vorkommen (=polymorph) - Es gibt viele polymorphe genetische Marker, die im gesamten menschlichen Genom verteilt sind - Die Kombination von Allelen von nur wenigen Markern ist einzigartig f r einen Menschen und dieser genetische Fingerabdruck wird z.B. f r forensische Analysen oder Vaterschaftstest verwendet - Eine genetische Karte dieser Marker erlaubt es Krankheitsallele von Mendelschen Erbg ngen zu kartieren Positional Cloning - Bezeichnet die Klonierung/Identi zierung eines Mendelschen Krankheitsgens bzw. Allels aufgrund seiner chromosomalen Position, die man durch Genkartierung eingegrenzt hat - Kartierung eines Mendelschen Krankheitsallels (=Gene Mapping = Linkage Analyse): je nachdem wieviele Familien/DNA Proben/Meiosen man zur Verf gung hat l sst sich die Position des Krankheitsgens auf wenige Centimorgan (entspricht wenige Millionen Basenpaare) eingrenzen - Durch Sequenzierung von Genen in dem Bereich lassen sich Mutationen in einem Gen nden, welche den mendelschen Erbgang plausibel erkl ren k nnen - Die Hochdursatzsequenzierung (Next Generation Sdequencing) hat diesen Prozess sehr e ektiv gemacht - F r ~5500 der ~8000 Mendelschen Krankheiten beim Mensch ist das Krankheitsgen derzeit bekannt fi üö ä fiä äü fi ää öüü ä fi ü Rekombinante DNA Allgemein: - Bezeichnen die Typologien, die es erlauben DNA Fragmente zu kombinieren, das heißt zu schneiden, zusammen zu kleben und zu vermehren (= DNA Klonieren) - Plasmide werden dabei als „Träger“ (= Vektor) -DNA genutzt - Restriktionsenzyme erlauben das schneiden von DNA an spezi schen DNA-Sequenzen - Ligase „klebt“ DNA zusammen Plasmide: - Zirkuläre Chromosomen lassen sich isolieren, mit Restriktionsenzymen und Ligase manipulieren und wieder in E. Coli einbringen (= transformieren) - Abwesenheit lässt sich durch eine Antibiotikaresistenz auf dem Plasmid nachweisen - Haben ORIs, die viele Kopien pro Bakterienzelle erlauben und Schnittstellen für mehr Restriktionsenzyme in „Multiple Cloning site“ für e ziente & exible DNA Klonieren —> EcoRl ist Enzym, das „GAATTC“ bindet und schneidet Was kann man Klonen: - Bruchstücke genetischer DNA - cDNA - Fragmente von anderen Plasmodien - PCR-Produkte - DNA-Doppelstränge Herstellung von Komplementärer DNA (cDNA) Reverse Transkriptase - Enzym, nimmt geprimte RNA als Template und stellt DNA her (RNA-Abhängige DNA-Pol) - Bestandteile des Lebenszyklus von Retrovieren, Telomerase ist Reverse Transkriptase - Zentrales Enzym in Molekularbiologie (Nachweis von RNA Vieren, RNA zu cDNA, dann PCR) Polymerasekettenreaktion (PCR) - Durch Hitze werden die Doppelstränge getrennt - Künstlich hergestellte, einzelsträngige DNA Oligonukleotide (20bp) werden als „Primer“ dazugegeben - Die Bindung der Primer bestimmt wo die DNA-Pol synthetisiert —> Primer begrenzen den exponentiell ampli zierten Bereich DNA Bibliotheken: - Genetische Bibliothek: DNA aus generischer DNA eines Organismus wird kloniert - cDNA Bibliothek: in DNA umgeschriebene RNA (komplementäre DNA = cDNA) wird kloniert - Reverse Transkriptase kann RNA in DNA umschreiben (bei PCR Tests nötig) fi ffi fl fi Genomanalyse und Gendiagnostik Genomsequenzierung Sanger Sequenzierung: - 1977 von Fred Sanger erfunden - Radioaktiv markierte DNA wird in vier Reaktionen synthetisiert - Zusätzlich ddGTP, ddATP, ddTTP, ddCTP Anwesen —> Kettenabbruch bei G, T, C, A - Synthetisierte DNA wird der Größe nach auf einen Gel getrennt —> Kettenbruch durch Einbau von Di-desoxynukleotide Leroy Hood — Automatische DNA-Sequenzierung: - Radioaktivität durch Farbsto e ersetzt - Unterschiedliche Markierungen aller vier Nukleotide - Alle Nukleotide können in einer Spur sequenziert werden Menschliches Genomprdjekt: - 1990‐2003, 3 Milliarden $, - Entscheidende E zienzsteigerung durch Sanger‐Kapillarsequenzierer (ABI3730) - Genomsequenz haupts chlich von einem freiwilligen Spender aus Bu alo, NY Next Generation Sequencing: - Next Generation Sequencing (NGS) ist andere Technologie als Sanger Sequenzierung und meint heute haupts chlich die Technologie der Firma Illumina - E zienzsteigerung von 1600 $/Mio bp (Sanger in 2004) zu 0,008 Cent $/Mio bp (NGS, 2021) - Einzelmolek lsequenzierung (=3rd Sequencing) neue, Technologie mit langen Lesel ngen - DNA Sequenzierung als eins der e zientesten Werkzeuge der Biologie und Medizin Ausblick: - Routinediagnostik in den nächsten Jahre vor allem gegen Krebs - Genome aller Arten sequenzieren - Seqeunzing ist das neue Mikroskop Gendiagnostik P=G+U+G*U: - Phänotypvarianz (P) = genetischen Varianz (G) + Umwelt Varianz (U) + deren Interaktion - Erblichkeit: genetischer Anteil der gesamten phänotypischen Varianz einer Gruppe -> Erblichkeit ist relativ, weil sie immer auf die Population & der darin vorkommenden genetischen und nicht‐genetischen Faktoren bezogen ist -> Erblichkeit ist nderbar, weil man z.B. Umweltbedingungen so ndern kann, dass die genetischen E ekte reduziert oder sogar eliminiert werden Erblichkeit f r komplexe Ph notypen: - Meisten menschlichen Ph notypen sind komplex und deren Erblichkeit ist hoch (>50%) - Erblichkeit geht auf viel Allele zurück - Stichprobengr ßen von einer Millionen Menschen identi zieren hunderte Allele, die alle kleine E ekte haben & nur Teil der Erblichkeit erkl ren (700 Allele = 27,5% der Erblichkeit) -> Komplexe Ph notypen werden durch hunderte/tausende von Allelen mit kleinen E ekten verursacht -> Vorhersagekraft f r komplexe Ph notypen ist sehr begrenzt Diagnostik und gegebenenfalls Therapiemöglichkeiten: - Genomsequenzierung wird Routine, Vorhersagekraft nur f r Allele mit großem E ekt (Mendelsche Krankheitsallele) - In den meisten F llen und insbesondere bei der Pr nataldiagnostik - Kaum Therapiem glichkeiten ffi ff ff üü äöä äffi ü öff ää ä ffä ä ffi ää fi ü ä ff ä ff DNA-Replikation SSB-Proteine halten Stränge geö net & getrennt DNA-Pol lll synthetisiert DNA am „leading Strang“ Komplex durch β-Clamp stabilisiert To p o i s o m e r a s e ö net DNA-Stränge Helikase entwindet DNA Kontinuierliche Synt. = Leading Strang Primase synthetis. RNA-Primer, sonst kann DNA-Pol nicht starten DNA-Pol lll Diskontinuierliche Synthese = Lagging Strang DNa-Pol l hydrolysiert RNA-Primer, ersetzt ihn durch DNA und Ligase schließt Lücken zwischen Okazaki-Fragmenten Nukleotidbasen: Purine (Bizyklisch) Adenin (A) Guanin (G) Pyrimidine (monozyklisch) Thymin (T) in DNA Uracil (U) in RNA Cytosin (C) Basenpaarung 2 Fach über Wassersto brückenbindungen 3 Fach über Wassersto brückenbindungen —> Transversion: Purin zu Pyrimidin —> Translation: Purin zu Purin / Pyrimidin zu Pyrimidin ff ff ff Zusammenfassung: Schaden Reperatur DR Powered by TCPDF (www.tcpdf.org) Induziert Spontan BER NER PRR TLS NHEJ Depurinierung JA JA Oxidative Schäden JA JA Desanimierung JA JA Methylierung JA JA Einzelstrangburch JA JA Doppelstrangbruch JA Pyrimidindimere JA Bulky lesions JA
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