Operations- & Prozessmanagement Inhalt Inhalt ........................................................................................................................................... 1 1. OP Strategy & Performance ................................................................................................... 2 1.1 Wettbewerbsvorteile .............................................................................................................. 2 1.2 ................................................................................................................................................. 2 1.2 5 Performance Ziele ................................................................................................................ 3 1.3 Hayes and Wheelwright 4-stage model .................................................................................. 3 1.4 Stakeholder ............................................................................................................................. 4 1.5 Operations Strategie ............................................................................................................... 5 1.5.1 4 Perspektiven ................................................................................................................. 5 1.5.2 Top down Strategien ....................................................................................................... 6 1.5.3 Bottom-up Strategie ........................................................................................................ 6 1.6 Marked-based view: Hill’s Order Winner/Qualifier Model ..................................................... 7 1.7 Resourced-based view: Barney’s Advantage Model ............................................................... 8 1.8 OP-Ziele und Trade-offs........................................................................................................... 9 1.9 Trade offs FBC (Faster Better Cheaper)................................................................................. 11 1.10 Trade-offs – efficient frontiers .............................................................................................. 11 www.unitutor.ch Das Kopieren oder die Weitergabe dieses Dokument ist untersagt. © UNITUTOR Seite 1 von 11 Operations- & Prozessmanagement 1. OP Strategy & Performance 1.1 Wettbewerbsvorteile 1.2 Die Fähigkeit wettbewerbsfähig zu sein: • • auf Kundenwünsche eingehen stetige Entwicklung Operations Manager stehen immer wieder vor neuen Entscheidungen. Viele dieser Entscheidungen sind ökonomischer Natur: Was für einen Einfluss hat es auf die Kosten, wenn wir das Produkt die Dienstleistung weiterentwickeln? Können wir akzeptable Rendite erwirtschaften, wenn wir in neue Technologien investieren? Andere Entscheidungen haben eher soziale Bedeutungen: Wie stellt eine Unternehmung sicher, dass alle Mitarbeiter fair behandelt werden? Tun wir genug, um den CO2 Ausstoss zu reduzieren? Wie beeinflusst Operations Management den Erfolg? Definition der Operations durch Ziele: 1. 2. 3. 4. Organisation nicht mehr bremsen So gut wie Konkurrenz sein Bester im Business sein Neue Massstäbe setzen www.unitutor.ch Das Kopieren oder die Weitergabe dieses Dokument ist untersagt. © UNITUTOR Seite 2 von 11 Operations- & Prozessmanagement 1.2 5 Performance Ziele 1.3 Hayes and Wheelwright 4-stage model Auf den untersten Leistungsstufen (Stufe 1) wird die Operation als Hemmschuh für die Organisation angesehen. Dies liegt daran, dass der Betrieb regelmäßig unterdurchschnittliche Leistungen im Vergleich zu seinen Marktanforderungen erbringt und/oder regelmäßig Fehler macht, die dazu führen können, dass dem Kunden Produkte oder Dienstleistungen von minderer Qualität zu enormen Kosten für Reputationsverlust und Nacharbeit geliefert werden. Ein großer Teil der Betriebe befindet sich wahrscheinlich in Phase 2: Sie streben nach der Übernahme der besten Praktiken in ihrer Branche und sind in der Regel so gut wie ihre Wettbewerber, wenn es darum geht, ihren Markt zu bedienen. Diese Operationen sind gut genug, um bei der Umsetzung der Strategie der Organisation zu helfen, aber die Operation selbst bringt keinen Wettbewerbsvorteil. www.unitutor.ch Das Kopieren oder die Weitergabe dieses Dokument ist untersagt. © UNITUTOR Seite 3 von 11 Operations- & Prozessmanagement In Phase 3 bietet der Betrieb die besten Möglichkeiten in diesem Sektor, so dass die Wettbewerbsstrategie mit dem Betrieb verknüpft werden kann. Die Organisation kann die Fähigkeiten der Betriebe nutzen, um bessere Preise, differenzierte Produkte, schnellere Lieferungen oder größere Flexibilität anzubieten, um die Erträge zu maximieren und den Marktanteil zu erhöhen. Nur sehr wenige Organisationen operieren jemals auf den Ebenen, die in Stufe 4 des Modells beschrieben sind, wo Operationen einen solchen Wettbewerbsvorteil durch ihre Leistung und Fähigkeit vermitteln, dass die gesamte Organisationsstrategie um den Betrieb herum aufgebaut werden kann. In diesen Situationen werden die Markterwartungen an das Erreichbare durch die operative Performance verändert. 1.4 Stakeholder Das hellblau markierte in der Mitte stellt CSR dar. CSR als die freiwilligen Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen können, über die Mindestanforderungen hinaus. Ziel: Sowohl den eigenen Wettbewerbsinteressen als auch den Interessen der Gesellschaft insgesamt Rechnung tragen. Eine direktere Verknüpfung mit dem Stakeholder- Konzept: Verantwortung der Unternehmen ist Zuhören und Reagieren auf die Bedürfnisse der Stakeholder, abgestimmt auf das Unternehmen. Dazu gehören auch die Anforderungen an eine nachhaltige Entwicklung. Wir sind davon überzeugt, dass der Aufbau guter Beziehungen zu Mitarbeitern, Lieferanten und der Gesellschaft im Allgemeinen die beste Garantie für langfristigen Erfolg. www.unitutor.ch Das Kopieren oder die Weitergabe dieses Dokument ist untersagt. © UNITUTOR Seite 4 von 11 Operations- & Prozessmanagement 1.5 Operations Strategie Wie kann die Lieferung von Waren strategisch sein? Diese Tätigkeit wirkt alltäglich. Aber «Operationen» sind nicht gleichzusetzen mit «operationell». Operationen sind Ressourcen, die Produkte und Dienstleistungen schaffen. Operational hingegen bedeutet alltäglich. Operations strategy sind spezifische Entscheidungen, die die Operationen bestimmen. 1.5.1 4 Perspektiven Verschiedene Sichtweisen, woher die Strategie kommt: • • • • Die Operations-Strategie ist eine Top-Down- Darstellung dessen, was das gesamte Unternehmen tun will. Die Operationsstrategie ist eine Bottom-up- Aktivität, bei der die Betriebsabläufe verbessert werden. Die Operationsstrategie berücksichtigt bei operativen Entscheidungen die Marktanforderungen. Sie beinhaltet die Ausnutzung der Fähigkeiten der Betriebsressourcen in ausgewählten Bereichen. Keine dieser vier Perspektiven allein gibt ein vollständiges Bild davon, was Operationsstrategie ist. www.unitutor.ch Das Kopieren oder die Weitergabe dieses Dokument ist untersagt. © UNITUTOR Seite 5 von 11 Operations- & Prozessmanagement 1.5.2 Top down Strategien Das strategische Hierarchie-System Ein Großkonzern braucht eine Strategie, um sich in seinem globalen, wirtschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Umfeld zu positionieren. Diese besteht aus Entscheidungen über die Art der Geschäftstätigkeit der Gruppe in welchen Teilen der Welt operiert wird usw. Diese Entscheidungen bilden die Unternehmensstrategie des Unternehmens. Jede Geschäftseinheit innerhalb der Unternehmensgruppe muss auch ihre eigene Geschäftsstrategie festlegen. Zudem ist wichtig festzulegen, welche Rolle jede Funktion bei der strategischen Ausrichtung des Unternehmens spielen sollte. Die obige Abbildung veranschaulicht die strategische Hierarchie, mit einigen Entscheidungen auf jeder Ebene und den wichtigsten Einflüssen auf die Entscheidungsfindung 1.5.3 Bottom-up Strategie Mintzberg’s Concept aufstrebender Strategien Die Beziehung zwischen den Ebenen der Strategiehierarchie ist sehr entscheidend. Eine alternative Sichtweise zur Top-Down-Perspektive ist, die Bottom-up Strategie. Dank der betrieblichen Erfahrung entstehen im Laufe der Zeit viele strategische Ideen. www.unitutor.ch Das Kopieren oder die Weitergabe dieses Dokument ist untersagt. © UNITUTOR Seite 6 von 11 Operations- & Prozessmanagement 1.6 Marked-based view: Hill’s Order Winner/Qualifier Model T. Hill sagt, dass zuerst der Markt analysiert werden muss. Aus was besteht mein Geschäftsmodell, welche Leistungen biete ich an: • • • Was sind die oder-winning factors? Was sind die qualifying factors? Was sind die less important factors? . Besonders nützliche Methode: Unterscheidung zwischen order-winning und qualifying factors. Order-winning factors sind die Dinge, die direkt zum Geschäftserfolg beitragen. Sie sind für Kunden die Hauptgründe, die sie zur Kaufentscheidung bewegen. Die qualifizierenden Faktoren sind nicht die wichtigsten Wettbewerbsfaktoren für den Erfolg, aber weisen andere Aspekte der Wettbewerbsfähigkeit aus. Das sind Faktoren, die über einem bestimmten Niveau liegen müssen, um vom Kunden überhaupt berücksichtigt zu werden. Leistungen, die unter diesem "qualifizierenden" Leistungsniveau liegen, werden möglicherweise disqualifiziert. Aber jede weitere Verbesserung über dem Qualifikationsniveau trägt weniger dazu bei, dass das Unternehmen einen erheblichen Wettbewerbsvorteil erlangt. Nach Auftragsgewinn- und Qualifikationsfaktoren können um weniger wichtige Faktoren ergänzt werden. Sie haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Kaufentscheidung von Kunden. Sie sind nur deshalb erwähnenswert, weil sie in anderen Teilen der Welt von Bedeutung sein können. Qualifizierende Faktoren sind "givens"; sie werden erwartet von Kunden und kann die Wettbewerbsposition eines Unternehmens erheblich beeinflussen. www.unitutor.ch Das Kopieren oder die Weitergabe dieses Dokument ist untersagt. © UNITUTOR Seite 7 von 11 Operations- & Prozessmanagement 1.7 Resourced-based view: Barney’s Advantage Model Gewisse Unternehmen haben andere Ressourcen. Ein «sustained competitive advantage» kann einem Unternehmen kaum streitig gemacht werden von der Konkurrenz: Die Seltenheit kritischer Ressourcen ist entscheidend. In der ressourcenorientierten Argumentation wird ein komparativer Vorteil durch günstige Faktormarktbedingungen determiniert. Das Unternehmen wird charakterisiert als Bündel von Ressourcen. Die Inputfaktoren sind selten, schwer zu imitieren. Ziel von Operationsstrategie: Line of fit Linfe of fit = Wenn alles übereinstimmt! Ist man auf der Linie, ist alles OK! Es ist beispielsweise auch ungünstig, wenn das Unternehmen höhere Fähigkeiten hat, als der Kunde wünscht. Es ist ein einfaches, aber grundlegendes Konzept, nämlich, dass die Marktposition eines Unternehmens mit seiner operativen Leistungsfähigkeit in Einklang gebracht werden muss. 2 Mögliche Ansätze in der Praxis: 1. Wir sollten verstehen, was der Markt will, und dann entsprechend Betriebsmittel entwickeln, um diese zu liefern. 2. Wir müssen verstehen, welche Betriebsmittel und Prozesse besonders gut sind (ihre Fähigkeiten) und einen Markt finden müssen, der dies wertschätzt. Die Passform nach oben zu verschieben, ist der Weg zur Verbesserung. www.unitutor.ch Das Kopieren oder die Weitergabe dieses Dokument ist untersagt. © UNITUTOR Seite 8 von 11 Operations- & Prozessmanagement Obwohl es einige Hinweise darauf gibt, dass langfristiger Wettbewerbsvorteil eher mit einzigartigen operativen Fähigkeiten als mit einer klugen Marktpositionierung verbunden wird, würden die meisten Unternehmen aus praktischer Sicht den ersten Ansatz wählen. Nämlich, dass wir damit beginnen müssen, den Markt zu verstehen und dann (im Laufe der Zeit) operative Fähigkeiten entwickeln müssen, um dem Markt gerecht zu werden. Es gibt gute Gründe dafür, alle Unternehmen haben Märkte, aber nicht alle Unternehmen haben operative Fähigkeiten, die es wert sind, genutzt zu werden. Dennoch sollten Sie den ressourcenorientierten Ansatz bei der Entwicklung von Betriebsstrategien nicht vernachlässigen. Es gibt ein starkes Argument dafür, dass eine innovative und profitable Differenzierung in jedem Markt am besten durch die Entwicklung einzigartiger und schwer nachahmbarer Betriebskapazitäten erreicht werden kann. 1.8 OP-Ziele und Trade-offs 5 Performance Ziele • • • • • Qualität Geschwindigkeit Kosten fehlerfreie Prozesse schneller Durchlauf Minimale Kosten, maximale Wertschöpfung Flexibilität Fähigkeit für Veränderung Zuverlässigkeit zuverlässiger Betrieb www.unitutor.ch Das Kopieren oder die Weitergabe dieses Dokument ist untersagt. © UNITUTOR Seite 9 von 11 Operations- & Prozessmanagement Wachstumsphase Mit steigendem Volumen können Wettbewerber in den wachsenden Markt eintreten. Das Aufrechterhalten der Nachfrage ist hier entscheidend. Das Unternehmen behält seinen Marktanteil, wenn der Wettbewerb zunimmt. Reifegrad Die Nachfrage beginnt abzuflachen. Einige Wettbewerber haben möglicherweise den Markt verlassen und die Branche wird allenfalls von einigen wenigen größeren Unternehmen dominiert. Von der Operations wird erwartet, dass die Kosten gesenkt werden, um den Gewinn zu erhalten oder die Preise zu senken - beides. Kosten- und Produktivitätsprobleme sowie eine unzuverlässige Versorgung sind wahrscheinlich. Rückgangsphase Nach einiger Zeit geht der Umsatz zurück und Wettbewerber steigen aus dem Markt. Die operativen Ziele bleiben unverändert, dominiert von den Kosten, www.unitutor.ch Das Kopieren oder die Weitergabe dieses Dokument ist untersagt. © UNITUTOR Seite 10 von 11 Operations- & Prozessmanagement 1.9 Trade offs FBC (Faster Better Cheaper) Alles kann ein Unternehmen nicht anbieten. Ein Subway kann Sandwiches zwar zum günstigsten Preis anbieten, kann gleichzeitig in der Qualität aber nicht die Besten Ergebnisse erzielen. 1.10 Trade-offs – efficient frontiers Geschäftsprobleme haben in der Regel keine einzige richtige Lösung. Stattdessen müssen Kompromisse eingegangen werden und die Frage bleibt offen, ob es wirklich keine bessere Lösung gibt. Die Bestimmung der effizienten Grenze - ein ursprünglich für die Finanzwirtschaft entwickeltes Instrument, das heute bei vielen Unternehmensproblemen zum Einsatz kommt – hilft dabei. Im Finanzbereich ist die effiziente Grenze die Kurve aller Anlagen, die bei gegebenem Risiko die höchste Rendite erzielt. Für jeden Punkt, der sich nicht auf der Kurve befindet, könnten Sie entweder eine Investition mit einer besseren Rendite mit dem gleichen Risiko oder eine Investition mit der gleichen Rendite und einem viel geringeren Risiko finden. Die Kurve hilft dabei, die beste Lösung zu finden und schränkt die Auswahl an Möglichkeiten ein. www.unitutor.ch Das Kopieren oder die Weitergabe dieses Dokument ist untersagt. © UNITUTOR Seite 11 von 11
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